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Historische Kleinbahn Jan Harpstedt

03. September 2010

Historische Kleinbahn Jan Harpstedt


Die Museumsbahn bietet einen idealen Zugang zum waldreichen Gebiet um Harpstedt und Dünsen, das Teil des Naturpark Wildeshauser Geest ist.  Reizvolle Ausflugsziele sind hier die funktionsfähige Windmühle und der historische Amtshof in Harpstedt oder Heiligenrode mit seinen gepflegten Speiserestaurants und seinem reizvollen Ortskern am Klosterbach und der Wassermühle. In Delmenhorst erwartet die Gäste beispielsweise das Stadtmuseum und das Fabrikmuseum auf dem Nordwolle-Gelände.

Alle Züge führen einen Buffetwagen, der ein reichaltiges Angebot an Speisen und Getränken anbietet, darunter auch ein Frühstück à la carte in den beiden Frühzügen! Fahrräder werden in allen Zügen mitgenommen. Beliebt ist bei vielen Radlern die Möglichkeit, einen Teil ihres Ausflugs auf der Schiene, den anderen mittels eigener Muskelkraft zurückzulegen. Radwanderkarten und Vorschläge für Fuß-Wanderungen rund um die Haltepunkte der Bahn sind im Zug erhältlich. Darüber hinaus können größere Gruppen den Zug oder auch einen historischen Triebwagen aus dem Jahre 1940 für private Sonderfahrten mieten.

Den genauen Fahrplan und weitere Informationen zur Bahn und zu den anliegenden Ortschaften gibt es:

Hier sollten sich auch größere Reisegruppen anmelden. 




Aktuelles


 

Zeitzeugen an Bord von „Jan Harpstedt“
Kinder fuhren mit dem Zug zur Schule

Ganz besondere Gäste haben sich für den nächsten Fahrtag der Historischen Kleinbahn „Jan Harpstedt“ angekündigt: Familie Klein aus Harpstedt feiert am 5.9. ein Familienfest. Die Familie war nach dem Krieg aus Ostpreußen geflohen und siedelte sich in Harpstedt an. Einige ihrer Kinder legten den täglichen Schulweg seinerzeit mit der Kleinbahn zurück. Alle Familienmitglieder haben den Fahrplan, so dass sie anlässlich des Familientreffens auch eine nostalgische Reise in die Vergangenheit mit der aktuellen Kleinbahn antreten können. Doch nicht nur sie können Gäste von „Jan Harpstedt“ sein, wenn der Zug am kommenden Sonntag erneut drei Mal zwischen Harpstedt und Delmenhorst Süd pendelt. Jeder, der Freude an Reisen in einem historischen Zug hat, der seinen Kindern oder Enkeln eine "richtige" Dampflok zeigen möchte oder der einfach einen schönen (Fahrrad-)ausflug in die Wildeshauser Geest unternehmen möchte, ist willkommen. Reisen kann man in historischen Waggons  - gepolstert oder auch "Holzklasse", wie es früher üblich war - und natürlich nicht klimatisiert. Bei Hitze helfen geöffnete Fenster oder die beim Zugpersonal für 1 EURO zu erwerbende individuelle „Klimaanlage“, ein auch außerhalb der Bahn sehr nützlicher Fächer! Gezogen wird der Zug von der Dampflok 2 aus dem Jahr 1955.

Fahrräder werden in allen Zügen mitgenommen. Beliebt ist bei vielen Radlern die Möglichkeit, einen Teil ihres Ausflugs auf der Schiene, den anderen mittels eigener Muskelkraft zurückzulegen. Radwanderkarten und Vorschläge für Fuß-Wanderungen rund um die Haltepunkte der Bahn sind im Zug erhältlich. Die Züge starten um 9.00, 13.10 und 17.30 Uhr am Bahnhof Harpstedt. Von dort geht es über Dünsen, Groß Ippener, Kirchseelte, Heiligenrode, Groß Mackenstedt, Stelle, Annenheide und Hasporter Damm nach Delmenhorst-Süd. Vom Bahnhof Delmenhorst-Süd in der Grünen Straße fahren die Züge um 10.30, 14.30 und 18.55 Uhr ab.

Vor und nach den Abfahrten bietet sich in Delmenhorst und besonders in Harpstedt die Möglichkeit, die Vorbereitung der Dampflokomotive sowie die notwendigen Rangierarbeiten mit oder ohne Kamera aus nächster Nähe zu beobachten. Ein „Erlebnisführer“ dazu ist im Internet sowie im Fahrplanheft erhältlich. Den genauen Fahrplan und weitere Informationen zur Bahn gibt es ebenfalls im Internet unter www.jan-harpstedt.de oder unter der Telefonnummer 04244/2380. Hier sollten sich auch größere Reisegruppen ab 10 Personen anmelden.Während der Saison 2010 verkehrt die Museumsbahn noch am 19. September und schließlich am 10. Oktober als Zubringer zum Kartoffelfest Delmenhorst. Leider gibt keine Verbindung mehr von und nach Lemwerder, da die Strecke zu Beginn des Jahres auf Grund technischer Mängel stillgelegt wurde.

 

JAHRESPROGRAMM

Während der Saison 2010 verkehrt die Museumsbahn auch am 5. und 19. September, und schließlich am 10. Oktober zum Kartoffelfest Delmenhorst. Leider gibt keine Verbindung mehr nach Lemwerder, da die Strecke zu Beginn des Jahres auf Grund technischer Mängel stillgelegt wurde.

Ein besonderes Highlight wird in diesem Jahr die norddeutsche Veranstaltung zum Jubiläum „175 Jahre Deutsche Eisenbahnen“: Am 7. und 8. August treffen sich „Privatbahnen aus Norddeutschland“ in Eystrup zu einem Bahnhofsfest und zu Fahrten zwischen Eystrup und Bruchhausen-Vilsen bzw. Bruchhausen-Vilsen und Syke. Die DHEF werden mit Dampfzug und Triebwagen dabei sein. Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.dhef.de/175Jahre. Schließlich finden im Dezember an den Wochenenden wieder die beliebten Nikolausfahrten statt und auch an Heiligabend kann man sich die Zeit des Wartens auf's Christkind mit einer Bahnfahrt verkürzen.

Wegen des großen Zuspruchs gibt es im Winter erneut einen fahrplanmäßigen Kohlfahrten-Verkehr, der an den Wochenden von Januar bis März angeboten wird. Darüber hinaus können größere Gruppen den Zug oder auch einen historischen Triebwagen aus dem Jahre 1940 für private Sonderfahrten mieten. Die Museumsbahn wird vom Verein Delmenhorst-Harpstedter Eisenbahnfreunde e.V. betrieben, der damit an die Tradition der sonntäglichen Ausflugsfahrten auf der Kleinbahn Delmenhorst-Harpstedt anknüpfen will. Von den Vereinsmitgliedern werden sämtliche Arbeiten ehrenamtlich ohne Bezahlung erledigt.  Interessierte können sich jeden Samstag ab 9.30 Uhr in der Fahrzeughalle beim Bahnhof Harpstedt über die Arbeit der Aktiven informieren.

 


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Museums-Eisenbahn auf der Strecke Harpstedt - Delmenhorst


  „Jan Harpstedt“ stellt „neuen“ alten Personenwagen in Dienst
Nach mehrjähriger Aufarbeitung und unzähligen Arbeitsstunden ist es soweit: Am Sonntag, 18.7. läuft zum ersten Mal der „neue“ alte Plattformwagen 3 im Zug, der diesmal hoffentlich wieder mit Dampf gefahren werden kann. Aber auch, wenn es die Waldbrandgefahr erneut nicht zulässt, hängt der Wagen hinter dem Triebwagen T121 aus dem Jahre 1940.Der Plattformwagen der Holzklasse mit Abteilen 2. und 3. Klasse wurde 1925 von der Fa. Steinfurth in Königsberg für die Riesengebirgsbahn Zillerthal - Erdmannsdorf - Krummhübel in Schlesien gebaut. Zusammen mit zwei anderen Waggons ähnlicher Bauart kam er 1993 mit rot-beigem Äußeren von der Teutoburger Wald-Eisenbahn aus Lengerich zu den Eisenbahnfreunden nach Harpstedt. Dort war er seitdem abgestellt.

Ab etwa 2002 fanden erste Restaurierungsmaßnahmen statt, die aber wegen anderer dringlicher Aufgaben immer wieder ins Stocken gerieten. So stand der Wagen mehrere Jahre mit reinem Holzaufbau in der Fahrzeughalle. Erst im Jahr 2008 bildete sich ein festes Team, das einen erheblichen Teil seiner Freizeit in den Wiederaufbau des Fahrzeugs investierte. Ziel war es, eine möglichst authentische Restaurierung des Wagens zu erreichen, wozu unter anderem auch der Innenanstrich mit Bierlasur und handgeknüpfte Gepäcknetze gehörten.

Im Mai 2010 konnte der Waggon zum ersten Mal zur Testfahrt ohne Passagiere auf die Harpstedter Strecke gehen. Danach wurden letzte Mängel beseitigt und der edle, aber empfindliche Holzfußboden versiegelt.
„Am liebsten würden wir niemanden in den Wagen lassen oder vorsorglich Museumslatschen an die Passagiere verteilen,“ meint Thorsten Bächler, der zusammen mit Werkstattleiter Torben Kluwe maßgeblichen Anteil an der liebevollen Aufarbeitung des Wagens hat. „Andererseits brauchen wir das Fahrzeug dringend, um andere Waggons zwischendurch einmal für Reparaturen aus dem Verkehr ziehen zu können“, relativiert Kluwe. „Außerdem hat der Wagen eine eigene Heizung, womit er auch für die Kohlfahrten im Winter eingesetzt werden kann.“Ab dem 18. Juli soll sich der Wagen im Alltag bewähren und bereichert damit den Wagenpark der Historischen Kleinbahn „Jan Harpstedt“ um eine zusätzliche Attraktion.
Die Züge starten am Sonntag um 9.00, 13.10 und 17.30 Uhr am Bahnhof Harpstedt. Von dort geht es über Dünsen, Groß Ippener, Kirchseelte, Heiligenrode, Groß Mackenstedt, Stelle, Annenheide und Hasporter Damm nach Delmenhorst-Süd. Vom Bahnhof Delmenhorst-Süd in der Grünen Straße fahren die Züge um 10.30, 14.30 und 18.55 Uhr ab.
  Die Delmenhorst - Harpstedter Eisenbahnfreunde e.V. wurden am 20. Februar 1976 mit dem Ziel gegründet, einen Museumsbahnbetrieb auf der Strecke der Delmenhorst - Harpstedter Eisenbahn (DHE) einzurichten, und geeignete alte, zur Verschrottung vorgesehene, Eisenbahnfahrzeuge zu erwerben und wieder betriebsfähig herzurichten.

Seit 1979 betreiben die Mitglieder des Vereins in ausschließlich ehrenamtlicher Arbeit die Historische Kleinbahn ,,Jan Harpstedt" und schließen damit an eine Tradition der 30iger Jahre an, als auf der Kleinbahn Delmenhorst - Harpstedt sonntags starker Ausflugsverkehr zu verzeichnen war. Damals verkehrten sogar durchgehende Züge vom Bremer Hauptbahnhof nach Harpstedt. In den ersten Jahren wurde hauptsächlich der T121 der Delmenhorst - Harpstedter Eisenbahn eingesetzt.

1980 erwarb der Verein als ersten eigenen Eisenbahnwagen den Gepäckwagen 92 der Eisenbahn Bremen - Thedinghausen und legte damit den Grundstock zu einer Sammlung historischer Eisenbahnfahrzeuge, die inzwischen 30 Fahrzeuge umfaßt.

1987 führten die Eisenbahnfreunde mit der aus Holland (MBS) geliehenen ehemaligen DHE-Dampflok 4 anläßlich des 75-jährigen Bestehens der DHE Dampfzugfahrten durch.

1990 gelang dann der Erwerb einer Dampflok, die früher in Sehnde (b. Hannover) und Nienburg im Einsatz war. Nach umfangreichen lnstandsetzungsarbeiten am Kessel konnte die Maschine im Mai 1992 in Betrieb genommen werden.

Ziel des Vereins ist es, eine Kleinbahn der 50er Jahre dazustellen. Durch die Übernahme von drei Plattformwagen der Teutoburger Wald-Eisenbahn (1994) und den Ankauf und die Aufarbeitung weiterer historischer Kleinbahnfahrzeuge (z.B. Farge-Vegesacker Eisenbahn, Bentheimer Eisenbahn, Ankum-Bersenbrücker Eisenbahn, Delmenhorst-Harpstedter Eisenbahn, Hoyaer Eisenbahn-Gesellschaft) kam man in den letzten Jahren dem Ziel näher.

Neben dem Aufbau des Museumsbetriebes wird das von der Delmenhorst-Harpstedter Eisenbahn (DHE) übernommene Archiv gepflegt und die Geschichte der DHE dokumentiert. Besonderer Wert wird auf die Erhaltung der noch existierenden Fahrzeuge der DHE (Lok 6, Lok 222, T 121, Klv 316431) gelegt. Bei der befreundeten holländischen Museumsbahn MBS (Haaksbergen - Boekelo) werden die beiden DHE-Fahrzeuge Lok 4 und T 148 erhalten, die gelegentlich leihweise auf ihrer Heimatstrecke zum Einsatz kommen.
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