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Bremer Straßenbahn AG
- Ausführliche Informationen über die BSAG finden Sie auf unserer Homepage: www.bsag.de
- Ausführliche Informationen über die Eisenbahn-Aktivitäten des Konzern finden Sie auf der Homepage der BSAG-Tochtergesellschaft WeserBahn GmbH: www.weserbahn.de
Wenn es in Bremen um Mobilität geht, dann steht dafür ein Name: Bremer Straßenbahn AG oder BSAG, wie das Unternehmen meist genannt wird. Vor über 125 Jahren, am 28. März 1876, fand die konstituierende Generalversammlung der ”Actiengesellschaft Bremer Pferdebahn” statt und seit 1891 heißt sie Bremer Straßenbahn. Die BSAG hat damit als Unternehmen in dieser Stadt eine lange Tradition und heute einen Bekanntheitsgrad von nahezu 100%. Sie war kaufmännischen, technischen und sozialen Innovationen gegen-über immer aufgeschlossen. So erprobte sie beispielsweise 1890 die erste elektrische Straßenbahn Europas mit Oberleitungsbetrieb oder genau 100 Jahre später die weltweit erste vollständig niederflurig gebaute Straßenbahn.
Die Stadtgemeinde Bremen hat in den letzten Jahren einen tiefgreifenden strukturellen Wandel durchlaufen: Wie in allen anderen Großstädten ist in Bremen die siedlungsstrukturelle Entwicklung durch eine kontinuierliche Abwanderung der Stadtbevölkerung in das Umland gekennzeichnet; ein Umstand, der sich für Bremen in seiner Eigenschaft als Stadtstaat besonders auswirkt, weil diese Bürger dem Land ”verlorengehen”, während sie die Verkehrsinfrastruktur weiterhin und zwar aufgrund der dann längeren Pendlerwege verstärkt in Anspruch nehmen. Deshalb sind leistungsfähige ÖPNV-Anlagen nicht nur zwischen der Innenstadt und den Stadtteilen, sondern auch in die Region besonders wichtig. Bereits heute wird die Bremer Innenstadt hervorragend mit der Straßenbahn erschlossen. Sie fährt mitten durch die Fußgängerzone; die City ist durch die Haupthaltestellen Domsheide und Am Brill gut zu erreichen. Dieses Netz soll weiterentwickelt werden. Oberstes Ziel ist es, durchgehende Verbindungen mit attraktiven Reisezeiten zu schaffen, damit die Wirtschaftskraft der Stadt Bremen und der Region zu stärken und die Umwelt zu entlasten.
Zentrales Anliegen aller Überlegungen ist die Entwicklung eines Gesamtverkehrssystems, bei dem die unterschiedlichen Verkehrsmittel sinnvoll und wirtschaftlich eingesetzt werden, damit die Wohnqualität und städtebauliche Qualität erhalten und verbessert, die Umwelt durch Verminderung von Abgasen, Lärm und Flächenverbrauch geschont und die Leistungsfähigkeit Bremens gesichert wird. Folgerichtig hat der schienengebundene ÖPNV im 1998 von der BSAG vorgelegten Straßenbahn-Zielnetz im Rahmen des Unter-nehmenskonzeptes eine hohe Bedeutung. Die Straßenbahn soll verstärkt das Rückgrat für die starken Verkehrsachsen bilden. Dies gilt sowohl für die Verbindungen in der Stadt als auch für die zwischen Stadt und Umland. Eine zukunftsweisende Idee ist die Verknüpfung des Bremer Straßenbahnnetzes mit dem Eisenbahnnetz.
Der Ausbau hat bereits begonnen: 1998 wurden gleich vier neue Straßenbahnstrecken (Horn-Lehe, Flughafen, Universität und Arsten) eröffnet. Sie zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind: Denn gegenüber dem früheren Busbetrieb sind die Fahrgastzahlen erheblich gestiegen. Wichtiger Partner für die Mobilität in Bremen und im niedersächsischen Umland ist heute der Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (VBN).
Kundenfreundliche Technik, neue Strecken und die Beschleunigung sind wichtige Faktoren für einen attraktiven ÖPNV, reichen jedoch allein nicht aus, um neue Kundinnen und Kunden dauerhaft zu gewinnen. Besserer Kundendienst und neue Serviceleistungen erfordern hohe Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, moderne Strukturen im Unternehmen und eine hohe Identifikation mit den Zielen des Unternehmens. Ab etwa 1990 begann daher im Unternehmen das Programm der inneren Modernisierung. Personalentwicklung, Center-Organisation und Gruppenarbeit sind nur einige Beispiele hierfür. Zum Modernisierungskonzept gehört auch eine marktfähige Sozial-, Personal- und Tarifpolitik. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BSAG werden alles daran setzen, damit das Unternehmen auch künftig eine zentrale Position im Nahverkehrsmarkt hat.
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